Albanien ist das am meist sonnengeküsste Land Europas. Wir wollen das Dorf, das von dem geplanten Staudamm auf der Vjosa betroffen wäre energieautark marche und zeigen, dass es nicht notwendig ist die Vjosa zu zerstören. © Gregor Subic

Viel Sonne auf diesen Dächern! Spende für das Projekt und hilf zu zeigen, dass keine Staudämme auf der Vjosa notwendig sind. Die Dorfbewohner würden einen Großteil der Ackerfläche im geplanten Stausee verlieren. Stattdessen können sie ihre eigene Energie auf ihren Dächern produzieren, mehr Einkommen für die Gemeinschaft schaffen und gleichzeitig den letzten großen Wildfluss Europas retten! Jede Spende bis zum 31.12. wird von Patagonien verdoppelt! HIER SPENDEN

Die erste europaweite Bestandsaufnahme bestehender und geplanter Wasserkraftwerke zeigt den immensen Druck, unter dem die Flüsse des gesamten Kontinents stehen. Zu den bisher schon bestehenden 21.387 Wasserkraftwerken sollen hauptsächlich in den Alpen und auf dem Balkan weitere 8.785 hinzukommen. Besonders auf dem Balkan sind die Auswirkungen auf Biodiversität und Gesellschaft verheerend.

Prof. Robert J. Naiman am International Wild Rivers Science Symposium in Tirana © Becky Holladay

Finde hier alle Präsentationen des International Wild Rivers Science Symposiums und der Wild Rivers Night! Namhafte Wissenschaftler aus den USA, Japan und vielen europäischen Ländern diskutierten über den kritischen Zustand von Flüssen weltweit und die Notwendigkeit, die letzten intakten Flusssysteme zu schützen.

Wissenschaftler vereint für den Schutz der Vjosa in Albanien © Nick St. Oegger

Am 18. und 19. Oktober wurde Albanien zum Hotspot der Forschung für Süßwasserökologie. Namhafte Wissenschaftler aus den USA, Japan und vielen europäischen Ländern nahmen am 18. Oktober am Wild Rivers Science Symposium und der Wild Rivers Night in Tirana teil. Am nächsten Tag befuhren sie in Paddelbooten Europas letztem großen Wildfluss - die Vjosa.

Prominente Unterstützung: Reggae-Legende Manu Chao besuchte spontan Topli Do in Stara Planina Naturpark (Serbien), nachdem Aktivisten ihn nach seinem Konzert in Niš angesprochen hatten. Er spielte ein Lied auf der Brücke in Topli Do und solidarisierte sich mit der Bewegung, die Widerstand gegen Wasserkraftwerke in der Region leistet. Zusammen sind wir stärker! Me gusta!

Ulrich Eichelmann says farewell to Hasankeyf, the drowning World Heritage Site. © Riverwatch

Vom 10. bis 13. September war ich zum letzten Mal in Hasankeyf, am Tigris, in Ilisu. Ich habe mich verabschiedet, von den Bewohnern, dem Fluss, der Landschaft. Eines der bedeutendsten Gebiete der Menschheit wird untergehen, im Stausee des Ilisu-Staudammes. Auch heute, zwei Wochen später, kann ich noch nicht richtig darüber sprechen oder es beschreiben. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar.

Kleinwasserkraftwerke erhalten in den Staaten des Westbalkans unverhältnismäßig hohe öffentliche Subventionen. Die Folgen sind große Umweltzerstörung sowie Profit für wohlhabende Geschäftsleute im Umfeld der Regierungen dieser Staaten. Der Beitrag zur Energieversorgung ist hingegen sehr gering. Dies sind die Kernergebnisse einer Studie von CEE Bankwatch Network.

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