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Weltweit sind viele Flüsse reguliert und verbaut – für die energetische Nutzung, den Landgewinn, den Hochwasserschutz und die Beförderung von Gütern. Dies hat Konsequenzen: In Österreich sind 60% der Fließgewässer sanierungsbedürftig, weil sie die Mindestkriterien für den guten ökologischen Zustand nicht erfüllen. Auch in Deutschland sind nur 7% aller Flüsse in einem "gutem ökologischen Zustand".  Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert, dass 93% dringend renaturiert werden. Der „Living Planet Report“ des WWF von 2018 zeigt: Weltweit sind die Bestände von Süßwasserarten seit 1970 um 83% eingebrochen. Das Artensterben im Süßwasser ist also weitaus dramatischer, als auf terrestrischen Flächen. Die zahlreichen Querbauwerken in Flüssen und Bächen sind hierfür mitverantwortlich. Die wesentlichen Folgen, nämlich die Unterbrechung des Fließgewässerkontinuums sowie die Einschränkung der Längsdurchgängigkeit, können mit keiner anderen Maßnahme so effektiv behoben werden wie mit dem Rückbau der Querbauwerke.

Auf dem Seminar “Dam Removal goes Alps” wollen wir von den Erfahrungen aus ganz Europa lernen, den ökologischen, ökonomischen, aber auch den sozialen Nutzen von Dammrückbauten diskutieren, die Potentiale für Rückbau auch im Alpenraum aufzeigen und die notwendigen Rahmenbedingungen für Dammrückbau skizzieren.

Riverwatch Geschäftsführer Ulrich Eichelmann wird den Fall Altenau in Ostewestfalen präsentieren - ein gelungenes Bespiel für Staudammbeseitigung und Flussrenaturierung.

Registriere dich jetzt auf der Eventseite für das "Dam Removal goes Alps" Seminar von 14.-16. May 2020 im BVS Bildungszentrum Holzhausen in Utting am Ammersee (Bayern, Deutschland) Auf der Eventseite findest du auch alle weitere Informationen  zum Programm und Exkursionen.