Unwirtschaftliche Staustufe weiterhin ohne Investor

++ Keine Investitionsentscheidung der Wien Energie – auch demokratischer Volksentscheidung steht noch aus ++

Lesen Sie die Presseaussendung der Plattform “Rettet die Mur” sowie den Artikel der Kleinen Zeitung

© Friedwart Dienemann

© Friedwart Dienemann

Graz. 3.November 2016. Der Aufsichtsrat der Wien Energie hat gestern über die „Mur-Staustufe Graz“ beraten. Die Wien Energie winkt vorerst ab und will aktuell nicht investieren. Dies bestätigt die Unwirtschaftlichkeit des Projekts. Der Beweis dazu wurde bereits im Jänner in einer Studie veröffentlicht. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass die Wien Energie nicht investieren will.

„Auch eine weitere Prüfung wird noch einmal klar zeigen: Dieses Projekt ist unwirtschaftlich,“ betont Clemens Könczöl, Sprecher der Plattform „Rettet die Mur“, „Warum man in Graz weiterhin an diesem Finanzfiasko festhält ist unverständlich. Zudem werden sogar 10.000 GrazerInnen vor den Kopf gestoßen, indem man den Volksentscheid verzögert. Dies macht dieses Projekt auch zum demokratischen Skandal. Das Murkraftwerk ist ein undemokratisches Projekt

Zu erwarten wären bei einem Kraftwerksbau nicht nur die finanziellen Risiken für den Konzern. Auch mit massiven Protestenmuss gerechnet werden. Dazu kommt eine Stromwechsel-Aktion mit der die Bürgerinitiative gezielt KundInnen der Energie Steiermark und der Energie Graz beim Wechsel ihres Stromanbieters unterstützen will.

„Jeder potentielle Investor sollte sich dieser Risiken bewusst sein. Dieses Projekt ist nicht nur unwirtschaftlich und unökologisch, sondern auch undemokratisch.  Doch die GrazerInnen werden sich die Entscheidung nicht nehmen lassen – es ist unsere Mur und unsere Entscheidung!“ ist sich Könczöl sicher.

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