Steirische Schnitzeljagd – Sulmverhandlung ins Fürstenschloss Hollenegg verlegt

Foto: podesser.net

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Deutschlandsberg, 14.8.2013 Um den Protesten aus dem Weg zu gehen wurde die heutige wasserrechtliche Verhandlung um die Schwarze Sulm kurzfristig in das Schloss des Fürsten Liechtenstein in Hollenegg verlegt.

Ca. 60 Protestierende – darunter VertreterInnen aus Deutschlandsberg, von  Umweltorganisationen sowie von den Grünen – hatten sich in der Früh vor dem ursprünglich vorgesehenen Verhandlungsort in Deutschlandsberg zum Protest eingefunden.

Doch zur Verhandlung erschien niemand. Stattdessen kam kurz danach der Hinweis dass die Verhandlung im wenigen Kilometer entfernten Schloss des Fürsten Liechtenstein stattfindet. Der Protest wurde daraufhin spontan zum tatsächlichen Verhandlungsort verlegt. „Dass die Verhandlungen in den Gebäuden des Antragsstellers stattfinden ist ungewöhnlich und stellt die zwingend notwendige neutrale und objektive Haltung der Behörden in Frage“ kritisiert Ulrich Eichelmann, der bei den Protesten dabei war.

Schließlich trat ein leitender Beamter vor die Protestierende und bestätigte, dass heute keine Entscheidung fallen wird, da vor einem endgültigen wasserrechtlichen Bescheid noch Gespräche zwischen Bundesministerium und dem Land  Steiermark vorgesehen sind.

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