Schwarze Sulm: Vergleich zwischen Kraftwerkswerbern und Sulm-Aktivisten im Zivilrechtsverfahren erzielt

Anklage wegen Raub noch ausständig

Photo: Martin Engelboden

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Graz, 28.4.2015 Heute wurde das zivilrechtliche Verfahren zwischen Projektwerber Peter Masser und den Sulm-Aktivisten mit einem Vergleich bei gegenseitiger Kostenaufhebung abgeschlossen. Die Aktivisten dürfen weiterhin die vom Kraftwerksbau betroffenen Grundstücke betreten, sowie etwaige weitere Bauarbeiten dokumentieren, sofern sie diese nicht behindern. Rainer M. (Kameramann): „Wir werden uns auch weiterhin für den Erhalt des Naturjuwels und für die letzten freifließenden Flüsse Österreichs einsetzen“

Peter Masser, der bei der Verhandlung aufgrund einer plötzlichen Gesundenuntersuchung nicht anwesend war, verzichtete auf die eingeklagten Schadenersatzforderungen, die aus einer angeblichen Behinderung von Bauarbeiten entstanden waren.

Allerdings weigerte er sich telefonisch während der Verhandlung, die Kosten eines Aktivisten zu übernehmen, den er in einer Auseinandersetzung verletzt sowie dessen Kamera beschädigt und entwendet hatte. Im Vorjahr wurde er in diesem Fall wegen Körperverletzung verurteilt, die Anklage wegen Raub der Kamera und Anstiftung zur Körperverletzung an einem weiteren Aktivisten ist jedoch noch ausständig.

Rückfragen bitte an kontakt@schwarzesulm.org

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